Sicheres Skaten und Verhalten im "Zug"

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Beitragvon Chef83 » 22 Jun 2007 08:17

und nicht mit hohem geschwindigkeitsunterschied auf den vordermann drauf knallen und sagen: ich hab doch den schwerpunkt getroffen..,-)
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Beitragvon rumme » 22 Jun 2007 08:26

... und auch nicht wie beim Staffelwechsel!

OK, geht ja nur mit beiden Händen ;)

Ach ja: auch nicht an der Trinkflasche des Vordermanns rumfummeln und schon gar nicht runterziehen (auch schon erlebt!)

Guten Morgen, Jörg
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Beitragvon funky » 22 Jun 2007 08:48

rumme hat geschrieben:Ach ja: auch nicht an der Trinkflasche des Vordermanns rumfummeln und schon gar nicht runterziehen (auch schon erlebt!)

die sicherste Methode ist eigentlich, sich mit dem Handrücken am Vordermann abzufedern. Im Falle eines "Falles" lässt sich ansonsten der Greifreflex kaum vermeiden und wenn man mit der offenen Hand am Vordermann dran ist, wird diese Hand dann die Flasche packen und den Vordermann daran runterziehen.

Auch das ist natürlich in erster Linie Theorie und kann in der Praxis aufgrund unterschiedlicher Rahmenbedingungen ganz anders aussehen, z.B. wenn der Druck von hinten heftig und sehr stark ist, dann braucht man ggf. doch schon mal 2 Hände, sollte aber natürlich nie an seinem Vordermann rumreissen.
Prinzipiell sollte man so etwas aber immer mal wieder im Training üben, um im Rennen drauf vorbereitet zu sein.
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Beitragvon Thilo » 22 Jun 2007 09:33

Wenn der Geschwindigkeitsunterschied zu hoch ist (mehr als 5 km/h Unterschied) und man einen langen Zug anführt dann lieber an der Gruppe vorbeirollen. Sonst wird der Druck zu hoch und die Skater an der Schnittstelle flutschen wie die Gurken aus dem Burger. Ausserdem kommt man so nach vorne ohne wirklich zu arbeiten.

Der auf den Aufgefahren wird sollte einen sicheren Stand suchen. Hände nach vorne um den Druck an den Vordermann weiter geben zu können.

Generell in der Gruppe (nicht an erster Position) lieber die Hände nach vorne als sie pseudoaerodynamisch auf dem Rücken zu haben. Dann kann man schneller auf besondere Aktionen (Schub von Hinten) reagieren und einen Sturz vermeiden.
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Beitragvon Rolling Stone » 23 Jun 2007 19:53

Wichtiger Thread, Danke Thilo.

Eines noch:

Der Führende sollte auf Gefahrenpunkte aufmerksam machen (Handzeichen oder Rufen) und dies sollte nach hinten weitergegeben werden...

Elebe ich leider viel zu selten.
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Beitragvon austinrover » 24 Jun 2007 13:21

Ich würde das Thema nicht Verhaltensregeln - sondern Verhaltens"tipps" nennen.

... und das Ansagen ( hatte ich gerade gestern noch ) sollte sich auf wirkliche Gefahrenpunkte beschränken.

z.B. ein strassenbündiger Gullideckel ist kein Gefahrenpunkt ( wurde hier bei Karstadt- marathon deshalb regelmässig von hinten angemeckert).

- Meckern im Zug von hinten sollte auch unter Strafe stehen ;-)

Grüsse
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Beitragvon mustangsally » 26 Jun 2007 15:10

... Abdruckbein möglichst zur Seite und nicht im großen Halbkreis nach hinten (vor's Schienbein des Hinteren)

?Gefahrenstellen ansagen: Bleibt denn bei diesen Geschwindigkeiten überhaupt noch Zeit, da ist doch schon der Zug längst vorbei/drüber gefahren? (falls der Führende es für nennenswert hält)

Gruß Torsten
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im Zug fahren

Beitragvon Sylvia O. » 26 Jun 2007 15:31

Ich fände es gut, wenn die Teilnehmer der Spitzengruppe Männer beim Mittelrheinmarathon sich obige Kommentare noch mal zu Gemüte führen würden. Die 3-reihige Spitze hatte unsere Damenverfolgergruppe regelrecht umschwommen, so dass mir als Führende gerade mal 1,50 m nach vorne Platz blieb um wenigstens weiter zu rollen. Vom Seitenabstand will ich hier nicht reden, da es den überhaupt nicht gab. Und da redet jemand davon, dass die Frauen ihr eigenes Rennen haben sollen!
Wie auch letztes Jahr in Berlin mussten die Frauen an dieser Stelle (Überholvorgang Männerspitze) ihr Rennen unterbrechen. Wie wäre es denn, wenn die lizensierten Männer zuerst starten, da schneller als die Frauen!
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Verhalten im Zug :-(

Beitragvon Captain » 27 Jun 2007 22:02

Habe leider zum 2. Mal in Stuttgart ( letztes we ) erlebt das Zug fahren nicht jedermann Ding ist :-(-
hab die Gruppe rangefahren,hab mich eingereit und zum 2.ten mal zu Fall gekommen
durch stürzenden derzeit amtierenden Zugführer. ( NO CHANCE )
wünsche allen beteiligten gute besserung. (

gruss captain
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Beitragvon p.si » 28 Jun 2007 14:18

mustangsally hat geschrieben:... Abdruckbein möglichst zur Seite und nicht im großen Halbkreis nach hinten (vor's Schienbein des Hinteren)

Rückholphase im Hlbkreis nach hinten, bekommt man eigentlich in jedem Speedskatekurs beigebracht, und wenn alle so skaten, dann ist dass auch kein Problem.

Gruß Peter
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Beitragvon rumme » 28 Jun 2007 15:02

p.si hat geschrieben:
mustangsally hat geschrieben:... Abdruckbein möglichst zur Seite und nicht im großen Halbkreis nach hinten (vor's Schienbein des Hinteren)

Rückholphase im Hlbkreis nach hinten, bekommt man eigentlich in jedem Speedskatekurs beigebracht, und wenn alle so skaten, dann ist dass auch kein Problem.


Es sei denn, es wird nicht im Gleichschritt gefahren :roll:
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Beitragvon Thilo » 11 Nov 2007 18:40

Hier noch ein Statement von Martin Hänggi

http://smartsports.ch/d/index.php?optio ... 7&Itemid=2
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Re: Sicheres Skaten und Verhalten im "Zug"

Beitragvon ArminS » 20 Mai 2008 10:31

Mal 'ne Frage hierzu:
- Den Schritt der Gruppe aufnehmen und behalten. Keine hektischen Zwischenschritte. Der Schritt einer Gruppe ist selten zu lang, sondern man ist technisch zu schlecht.

z.Zt. trainiere ich mit einem Skater der rund 1.90m groß ist, selber bin ich 1.77m "groß". Es ist mir bis heute nicht gelungen mit dem im Gleichschritt zu laufen, obwohl wir beide eine brauchbare Technik laufen. Andererseits ist mein Schritt, verglichen mit anderen, die ungefähr gleich groß sind, um einiges größer (und für mich ökonomischer).
Was macht man, wenn der Schritt einer Gruppe zu kurz ist? Die Gruppe verlassen ?
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Re: Sicheres Skaten und Verhalten im "Zug"

Beitragvon funky » 20 Mai 2008 10:44

an einen kurzen Schritt kann sich naturgemäß eingentlich jeder anpassen, ist der dann aber so unökonomisch oder behindert mich in meiner natürlichen Skatebewegung zu stark, dann bleibt eigentlich nur: Führungsarbeit machen :wink: oder eigene Gruppe aufmachen.
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Re: Sicheres Skaten und Verhalten im "Zug"

Beitragvon kugellagerputzer » 20 Mai 2008 13:26

ArminS hat geschrieben:z.Zt. trainiere ich mit einem Skater der rund 1.90m groß ist, selber bin ich 1.77m "groß". Es ist mir bis heute nicht gelungen mit dem im Gleichschritt zu laufen
Derjenige von euch mit der hohen Schrittfrequenz hat eventuell eine zu kurze Gleitphase oder einen uneffektiven seitlichen Abdruck und muß dadurch mehr "rühren" um vorwärts zu kommen. -> Technik verbessern.

ArminS hat geschrieben:obwohl wir beide eine brauchbare Technik laufen.
Das ist immer subjektiv ;)

ArminS hat geschrieben:Was macht man, wenn der Schritt einer Gruppe zu kurz ist? Die Gruppe verlassen ?
Wenn die Gruppe schnell genug ist würde ich dran/drin bleiben und 1/2 Meter zusätzlich Abstand zum Vordermann lassen.

funky hat geschrieben:an einen kurzen Schritt kann sich naturgemäß eingentlich jeder anpassen...
Neee... Manche haben sogut wie keine Gleitphase, das grenzt an Körperverletzung.
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